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	<description>Lateinamerikanische Kultur</description>
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		<title>Übersetzungsagentur für Lateinamerika</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:39:29 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Sie eine Übersetzung von Ihren geschäftlichen Unterlagen brauchen, dann sollten Sie sich an einen Fachübersetzer der Rechtssprache wenden. Diese arbeiten in einer Übersetzungsagentur. Ob es nun Beglaubigungen, Verträge oder Allgemeine Geschäftsbedingungen sind ist egal, denn Fachübersetzer der Rechtssprache können das alles übersetzen. Die Übersetzer sind manchmal auch vereidigt, so dass sie Ihnen eine beglaubigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-62" title="Übersetzungsagentur für Lateinamerika" src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/10/Woerterbuecher-284x300.jpg" alt="Übersetzungsagentur für Lateinamerika" width="284" height="300" /><strong>Wenn Sie eine Übersetzung von Ihren geschäftlichen Unterlagen brauchen, dann sollten Sie sich an einen Fachübersetzer der Rechtssprache wenden. Diese arbeiten in einer Übersetzungsagentur. Ob es nun Beglaubigungen, Verträge oder Allgemeine Geschäftsbedingungen sind ist egal, denn Fachübersetzer der Rechtssprache können das alles übersetzen. Die Übersetzer sind manchmal auch vereidigt, so dass sie Ihnen eine beglaubigte Version der Texte aushändigen können.</strong><span id="more-60"></span></p>
<h2>Hilfe beim Errichten einer Zweigstelle</h2>
<p>Sehr hilfreich ist eine solche <a href="https://www.toptranslation.com/de" target="_blank" class="liexternal">Übersetzungsagentur</a>, wenn sie Ihre geschäftlichen Bemühungen nach Lateinamerika ausweiten wollen. Gerade dieses Land wird häufig von deutschen Firmen auserwählt um dort einen weiteren Standort zu eröffnen. Dies geschieht nicht ganz ohne Grund, denn Deutschland verfügt in diesem Land über eine Schlüsselrolle im Bereich der Produktion. Viele deutsche Firmen haben schon eine Tochtergesellschaft in Lateinamerika gegründet und es werden immer mehr Firmen, die sich einen solchen Schritt überlegen.</p>
<h2>Wichtig: Die Verträge nicht vergessen</h2>
<p>Die Schwierigkeiten in Lateinamerika eine Zweigstelle zu eröffnen sind einzig die der sprachlichen Barriere. Doch da kann eine Übersetzungsagentur helfen. Und gerade was Verträge mit potenziellen Arbeitnehmern angeht kann ein <a href="https://www.toptranslation.com/de/fachuebersetzer-der-rechtssprache" target="_blank" class="liexternal">Fachübersetzer der Rechtssprache</a> sein Können unter Beweis stellen. Die Hauptsprachen in Lateinamerika sind Spanisch und Portugiesisch. Doch es gibt daneben noch viele andere anerkannte Sprachen, die dort gesprochen werden. Daher ist es manchmal wichtig gerade Vertragsabschlüsse mit dortigen Firmen nicht nur in Spanisch oder in Portugiesisch zu verfassen, sondern auch in eine der anderen anerkannten Sprachen wie Quecha, Aymara, Guarani, Miskitoy, Sumo oder Rama. Auch Englisch gehört in manchen Ländern von Lateinamerika zu einer der Amtssprachen. Doch dies ist meist nur im Norden des Landes der Fall. Auch Juristische Korrespondenz kann von so einem Übersetzer in die verschiedenen benötigten Sprachen übersetzt werden, so dass jeder, der daran beteiligt ist das Schriftstück auch verstehen kann. Denn es ist Weltweit der Fall, dass nur Verträge, die schriftlich niedergelegt und von den Beteiligten Personen unterschrieben wurden auch vor Gericht eine Rechtsgültigkeit besitzen.</p>
<p>Foto: Albachiaraa &#8211; Fotolia.com<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Eine Reise nach Peru</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 12:20:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Reise nach Peru hebt sich stark von den meisten Pauschalreisen ab. Peru ist kein typisches Tourismusland, wie die meisten Südeuropäischen Länder. Im Gegenteil eher ist der am Atlantik sich befindende Staat verstärkt durch Individualtourismus geprägt. Peru-eine individuelle Reise Dies sollte auch von jedem Besucher des Landes gemacht werden. Peru entdeckt man in kleinen Gruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-52" title="Regenwald in Peru" src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/05/Peru-300x200.jpg" alt="Reisen nach Peru" width="300" height="200" /><strong>Eine Reise nach Peru hebt sich stark von den meisten Pauschalreisen ab. Peru ist kein typisches Tourismusland, wie die meisten Südeuropäischen Länder. Im Gegenteil eher ist der am Atlantik sich befindende Staat verstärkt durch Individualtourismus geprägt. </strong><span id="more-51"></span></p>
<h2>Peru-eine individuelle Reise</h2>
<p>Dies sollte auch von jedem Besucher des Landes gemacht werden. Peru entdeckt man in kleinen Gruppen und unabhängig von schon fertigen Touren.<br />
Einer der besten Ausgangspunkte für eine Entdeckung der Tradition und Kultur ist die Hauptstadt Lima. Die sich auf 161 Meter Höhe befindenden Stadt ist die größte Metropole in Peru und gleichzeitig das kulturelle Zentrum des Landes.<br />
Neben den architektonischen schönen Gebäuden zählen die vielen Strände ringsherum um das Stadtgebiet zu den Höhenpunkten bei einem Lima-Besuch. Durch die Nähe kann man sehr schnell mit öffentlichen Bussen zu den Küsten fahren und einen entspannten Tag am Meer verbringen.<br />
Von Lima aus lassen sich dann die vielen individuellen Ausflüge gestalten.</p>
<h2>Wissenswertes über Peru</h2>
<p>Wer nach Peru reist, sollte ein wenig sich über die geografische Lage des Landes bewusst sein. Ein nicht breiter Küstenstreifen liegt direkt an dem Pazifik. Dabei ist die Region um Lima noch eine der fruchtbarsten, da der Süden eher durch Wüstenlandschaften geprägt ist. Hier ist auch die trockenste Wüste der Welt anzufinden, die Atacama-Wüste. Hinter dem Küstenstreifen erstrecken sich dann die bis zu 6500 Meter hohen Anden, die das Land sehr stark prägen. Das gesamte Gebirge ist von vielen kleinen Dörfern durchzogen, in den noch die alten Traditionen und Kulturen gepflegt werden. Mit einen der kleinen Busse kann ein Trip durch die Anden sehr gut vor Ort gebucht werden. Viele Jugendliche und junge Leute schätzen dieses Angebot und machen sich auf den Weg auf eine Reise der anderen Art. Bei den zumeist 2 wöchigen Trips wird die sehr aufregende Gegend intensiv entdeckt. Die Route führt entlang schmaler Straßen immer weiter hinauf in die Berge. Teilweise könne sogar schneebedeckte Gebiete gesichtet werden, die symbolisieren, welche unterschiedlichen Temperaturen im Land herrschen.<br />
Mehr Informationen zum Thema Reisen können Sie auf <a href="http://www.solegro.de" target="_blank" class="liexternal">www.solegro.de</a> bekommen.</p>
<p>Bild: chris74 &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Brasilien – Land des Karnevals</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 11:49:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ungefähr 12 Flugstunden entfernt befindet sich das größte Land Südamerikas &#8211; Brasilien. Die ehemalige portugiesische Kolonie hat sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts zu einem der fortschrittlichsten Länder in Lateinamerika entwickelt. Portugisiesch lernen in Brasilien Durch den europäischen Einfluss kamen viele kulturellen aber auch traditionelle Eigenschaften in das heutige Brasilien, was die Menschen noch heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-45" title="Karneval in Rio de Janeiro, Brazilien" src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/05/Rio-300x200.jpg" alt="Sprachreisen nach Brasilien" width="300" height="200" /><strong>Ungefähr 12 Flugstunden entfernt befindet sich das größte Land Südamerikas &#8211; Brasilien. Die ehemalige portugiesische Kolonie hat sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts zu einem der fortschrittlichsten Länder in Lateinamerika entwickelt.</strong><span id="more-41"></span></p>
<h2>Portugisiesch lernen in Brasilien</h2>
<p>Durch den europäischen Einfluss kamen viele kulturellen aber auch traditionelle Eigenschaften in das heutige Brasilien, was die Menschen noch heute prägt. Dazu zählt zum einen der Einfluss der katholischen Kirche aber auch die reizvolle, portugiesische Sprache. Dies lockt vor allem Jugendliche an, die ihre Kenntnisse im Portugiesischen erweitern und damit ihre beruflichen Chancen steigern wollen.<br />
Dies haben auch die Sprachschulen erkannt und bieten unter anderem in Brasilia oder Rio de Janeiro exzellente Sprachkurse an.<br />
Die meisten entscheiden sich hierbei für eine tolle portugiesische Sprachschule in Rio de Janeiro. Die bedeutendste Stadt liegt direkt am Meer und besticht durch ihren einzigartigen Charme, der durch heiße Rhythmen aber auch der tollen Kultur in der Stadt verstärkt wird.</p>
<h2>Sprachreise nach Brasilien- das muss beachtet werden</h2>
<p>Eine Reise nach Brasilien sollte aber nicht unbedingt zur Zeit des Karnevals gemacht werden. In dieser Zeit reisen viele Urlauber in das Land und wollen einen perfekten Urlaub mit warmen Temperaturen erleben. Der Grund dafür ist die Sommerzeit in Brasilien. Da das Land auf der südlichen Erdkugel sich befindet, ist in den Wintermonaten die Sommerzeit. Dadurch findet der legendäre brasilianische Karneval immer bei warmen Temperaturen statt.<br />
Aber auch in den Sommermonaten zeigt sich das Land von einer sehr schönen Seite. Viele Schulen haben sich extra auf die europäischen Teilnehmer eingestellt und haben ihr Kursangebot extra den europäischen Niveau angepasst. Dies zeichnet sich durch sehr gute ausgebildete Lehrer aus, die ein dialektfreie Aussprache besitzen sowie modernen Schulgebäuden, wodurch eine absolut klasse Lernatmosphäre entsteht. <a href="http://www.lingusto.de/sprachreisen-portugiesisch " target="_blank" class="liexternal">Schauen Sie unter www.lingusto.de</a> und erfahren Sie mehr zu diesem Thema.</p>
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		<title>Die Latinos: Amerikas größte Minderheit</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 17:19:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der noch nie das Bild der Freiheitsstatue gesehen hat – sie steht repräsentativ für das, was Amerika gerne sein würde: ein Schmelztiegel der Kulturen, ein Ort der Freiheit, wo jeder Mensch ein Zuhause findet. Tatsächlich wäre Amerika ohne die Einwanderer niemals entstanden: 1620 kamen die sogenannten „Pilgrims“ auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Latino.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Latino-225x300.jpg" alt="" title="Latino, chris74 - Fotolia" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7" /></a><strong>Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der noch nie das Bild der Freiheitsstatue gesehen hat – sie steht repräsentativ für das, was Amerika gerne sein würde: ein Schmelztiegel der Kulturen, ein Ort der Freiheit, wo jeder Mensch ein Zuhause findet. Tatsächlich wäre Amerika ohne die Einwanderer niemals entstanden: 1620 kamen die sogenannten „Pilgrims“ auf der berühmten Mayflower hierher, die ersten westlichen Immigranten Amerikas.</strong><span id="more-6"></span></p>
<h2>Die Latinos</h2>
<p>Doch heute macht eine andere Gruppe den größten Teil der Einwanderer aus: die Latinos. La Ola Latina, die lateinamerikanische Welle, betitelte die Los Angeles Times einen Artikel, als es 2006 dort zu einer riesigen Demonstration illegaler Einwanderer kam. Eine halbe Million Menschen, die nur über Mundpropaganda und Radiosender informiert worden waren, versammelten sich, um gegen den Entwurf eines neuen Einwanderergesetzes zu demonstrieren. Laut diesem Gesetz sollten alle illegalen Einwanderer und auch alle Menschen, die ihnen helfen, als Verbrecher eingestuft werden. Um die Veranlassung eines solch drastischen Gesetzes zu verstehen, muss man ein wenig weiter ausholen.</p>
<h2>Die Verbreitung der Latinos</h2>
<p>Latinos – das ist vor allem die Abkürzung für das spanische Wort „Latinoamericano“, Lateinamerikaner. Darunter fallen also alle Menschen von lateinamerikanischer Herkunft. Besondere Bedeutung hat der Begriff allerdings vor allem in den USA erlangt – hier wird er für alle Menschen verwendet, deren Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch ist, synonym zum Begriff der Hispanics. Und derer gibt es in den Vereinigten Staaten viele. Von den 293 Millionen Menschen, die in den USA leben, nennen immerhin 41 Millionen Spanisch als ihre Muttersprache. Kommt man in den Süden der USA, so wird teilweise Spanisch schon als Hauptsprache an den Schulen gesprochen oder als erste Fremdsprache unterrichtet. Die Latinos sind jetzt schon die größte Minderheit Amerikas, und es zeichnet sich ab, dass sie bald auch die größte Bevölkerungsgruppe der USA werden. Über die Grenze zwischen Mexico und Amerika versuchen jedes Jahr weitere Immigranten, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen. 11 bis 12 Millionen illegale lateinamerikanische Einwanderer soll es in den USA geben – was in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre zu einer hitzigen öffentlichen Debatte führte und auch heute noch solche Gesetzesentwürfe provoziert wie den, gegen den in Los Angeles protestiert wurde.</p>
<h2>Einwanderer</h2>
<p>Dennoch leben die meisten Einwanderer aus Lateinamerika ganz legal in Amerika und haben auch eine Arbeitserlaubnis. Die Latinos stellen für Amerika eine wichtige Arbeitskraft dar. Deshalb bemangeln Experten immer wieder, dass in der Politik und im öffentlichen Diskurs zwar extensiv auf den illegalen Einwanderern herumgeritten werden würde, die Integrationsleistung der Latinos im Allgemeinen aber viel zu wenig gelobt würde. Das liegt womöglich auch daran, dass diese Integrationsleistung vielen Bewohnern Amerikas gar nicht auffällt: Nach wie vor besteht eine gewaltige Kluft zwischen den lateinamerikanischen Einwanderern und den weißen Amerikanern. Zwar wird auch in Deutschland eine derartige Kluft häufig wahrgenommen, doch hat sie sich hierzulande zum Beispiel zwischen Muslimen und christlichen Deutschen entwickelt und beruht auf religiösen Differenzen. In Amerika dagegen ist die Kluft eher sozialer Natur – um hier einen gerechten Ausgleich zu schaffen, sind fortwährende Maßnahmen der Politik und der Gesellschaft gefordert. </p>
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		<title>Lateinamerikanische Einwanderer in den USA: Bald die größte Bevölkerungsgruppe</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 17:25:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[La Ola Latina – die lateinamerikanische Welle. Eine Bezeichnung, die die Los Angeles Times erstmals für eine Demonstration illegaler Einwanderer aus Lateinamerika verwendete, für eine Tatsache, mit der die Vereinigten Staaten von Amerika sich schon seit Jahren auseinandersetzen muss. Kulturen Die USA, die sich gerne als Schmelztiegel der Kulturen verstehen will und gerne Bilder von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Freiheitsstatue1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Freiheitsstatue1-300x225.jpg" alt="" title="Freiheitsstatue New York - stockpix4u - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-35" /></a><strong>La Ola Latina – die lateinamerikanische Welle. Eine Bezeichnung, die die Los Angeles Times erstmals für eine Demonstration illegaler Einwanderer aus Lateinamerika verwendete, für eine Tatsache, mit der die Vereinigten Staaten von Amerika sich schon seit Jahren auseinandersetzen muss. </strong><span id="more-34"></span></p>
<h2>Kulturen</h2>
<p>Die USA, die sich gerne als Schmelztiegel der Kulturen verstehen will und gerne Bilder von der Freiheitsstatue in alle Welt versendet, sieht sich mit einer wahren Einwandererwelle aus Lateinamerika konfrontiert – und das nicht erst seit gestern. 2006 war es in Los Angeles zu einer gewaltigen Demonstration illegaler Einwanderer gekommen, deren Ankündigung sich nur über Mundpropaganda und Radiosender verbreitet hatte. Beinahe eine halbe Million Menschen lateinamerikanische Einwanderer versammelten sich und demonstrierten gegen den Entwurf eines neuen Einwanderungsgesetz, das illegale Einwanderer und alle, die ihnen helfen, als Verbrecher einstufen sollte. Doch nicht mit den lateinamerikanischen Einwanderern in den USA: Ihrer Ansicht nach haben ihre Vorfahren tatkräftig dabei geholfen, die Vereinigten Staaten von Amerika aufzubauen – und damit habe die USA jedes Recht verloren, sie auszuweisen. </p>
<h2>Einwanderer</h2>
<p>Dabei gäbe es die USA ohne Einwanderer gar nicht. Als 1620 um die 100 sogenannten „Pilgrims“ mit der Mayflower nach Amerika segelten, waren auch sie so gesehen illegale Immigranten. 170 Jahre später besagte ein Gesetz, dass „jede fremde, weiße Person einreisen und Bürger“ der USA werden dürfte. Erst 1924 wurden Gesetze erlassen, die Immigrantenzahlen beschränkten, und später Quoten für einzelne Länder festgelegt. Trotzdem ist und bleibt es eine Tatsache: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Prinzip auch die Vereinigten Staaten der Immigranten. Auch heute noch werden knapp elf Prozent der Bevölkerung Amerikas im Ausland geboren. Doch in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre begann eine hitzige Debatte um illegale lateinamerikanische Einwanderer die Öffentlichkeit der USA zu bestimmen. Über die Grenze zwischen Mexiko und Amerika versuchen immer noch jedes Jahr Unzählige von Flüchtlingen nach Amerika einzuwandern – 11 bis 12 Millionen illegale lateinamerikanische Einwanderer soll es in Amerika geben. In den USA leben rund 293 Millionen Menschen, und 41 Millionen davon nennen Spanisch als ihre Muttersprache. In den südlicheren Gefilden der USA wird Spanisch an der Schule bereits als erste Fremdsprache gelehrt, wenn nicht gar ein zweiter, spanischsprachiger Bildungszweig angeboten wird. Es zeichnet sich ab, dass die sogenannten Latinos bald die größte Bevölkerungsgruppe in den USA werden. In Kalifornien und vereinzelten anderen US-Staaten stellen sie bereits die Mehrheit. </p>
<h2>Arbeitskräfte</h2>
<p>Und obwohl viel über die illegalen lateinamerikanischen Einwanderer in den USA diskutiert wird, halten sich die meisten lateinamerikanischen Einwanderer legal dort auf und haben auch eine Arbeitserlaubnis. Ihre Gruppe stellt für Amerika wichtige Arbeitskraft dar. Experten bemangeln, dass in der amerikanischen Politik und im Diskurs über die lateinamerikanischen Einwanderer viel zu wenig deren gewaltige Integrationsleistung gelobt werde. Dennoch besteht nach wie vor eine Kluft zwischen den lateinamerikanischen Einwanderern und den „echten“ Amerikanern. Während diese Kluft etwa in Deutschland zwischen den Muslimen und den christlichen Deutschen durch die religiösen Differenzen begründet wird, spricht man in Amerika häufig von einer sozialen Kluft. Um hier Ausgleich zu schaffen, sind Maßnahmen der Politik, aber auch der Kultur und der Gesellschaft gefordert. </p>
<p>Foto: stockpix4u &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Lateinamerika: Die Kultur der Freiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 15:41:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wohl kaum eine andere Region in der Welt hat es in den letzten Jahren geschafft, so viele Menschen weltweit zu begeistern wie Lateinamerika. Die lateinamerikanischen Studien an den Universitäten erhalten massiven Zulauf, und immer mehr junge Menschen entscheiden sich dazu, Spanisch statt etwa Französisch oder Italienisch zu lernen. Sprache und Kultur Das ist kein Wunder: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/lateinamerika.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/lateinamerika-225x300.jpg" alt="" title="Salto Angel, thobo - Fotolia" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-19" /></a><strong>Wohl kaum eine andere Region in der Welt hat es in den letzten Jahren geschafft, so viele Menschen weltweit zu begeistern wie Lateinamerika. Die lateinamerikanischen Studien an den Universitäten erhalten massiven Zulauf, und immer mehr junge Menschen entscheiden sich dazu, Spanisch statt etwa Französisch oder Italienisch zu lernen. </strong><span id="more-18"></span></p>
<h2>Sprache und Kultur</h2>
<p>Das ist kein Wunder: Für ungefähr 350 Millionen Menschen in der ganzen Welt ist Spanisch die Muttersprache, und zählt man jene dazu, die Spanisch als Zweitsprache erlernt haben, werden es gleich über 500 Millionen Menschen, mit denen man sich dann verständigen kann. Vor allem die Kultur Lateinamerikas scheint für viele der reizvolle Knackpunkt zu sein. Nicht zuletzt die Verleihung des Nobelpreises der Literatur an Mario Vargas Llosa hat gezeigt, wie aufmerksam die Welt gegenüber der Kultur Lateinamerikas in den letzten Jahren geworden ist. Die Mentalität und die Geschichte, aber auch das neue Savoir Vivre der Lateinamerikaner zieht Millionen Menschen aus aller Welt in seinen Bann.</p>
<h2>Einflüsse</h2>
<p>Generell zählt man zu Lateinamerika jene Teile Amerikas, in denen Spanisch, Französisch oder Portugiesisch gesprochen wird – also Mexiko und Südamerika, aber teilweise auch die Karibik. Damit ist natürlich eine riesige Region angesprochen – dementsprechend vermessen ist es auch, ganz allgemein von einer Kultur Lateinamerikas zu sprechen. Ebenso wie der Kontinent Afrika, bei dem ebenso häufig gerne verallgemeinert wird, hat Lateinamerika eine Vielzahl eigener Kulturen und kultureller Ausprägungen und Eigenarten hervorgebracht. Auch europäische und sogar Einflüsse spielen natürlich maßgeblich in die lateinamerikanische Kultur hinein – der größte Teil der Bevölkerung dort ist katholisch, und in Brasilien ist das Land, in dem weltweit die meisten japanischen Immigranten leben. Dennoch scheint die Kultur Lateinamerikas von einer ganz bestimmten Mentalität gekennzeichnet zu sein, die Menschen aus jedem anderen Kulturkreis lockt und fasziniert: In Lateinamerika nimmt man das Leben locker. Pünktlichkeit ist hier keine Tugend, und gelacht und getanzt wird viel und gerne. </p>
<h2>Tänze</h2>
<p>Vor allen Dingen die Musik spielt überall in der Kultur Lateinamerikas eine äußerst wichtige Rolle. Nicht ohne Grund heißt eine Richtung der klassischen Tänze „lateinamerikanische Tänze“. Die Lateinamerikaner haben den Rhythmus einfach im Blut, so scheint es bisweilen. Doch die Musik Lateinamerikas ist ebenso vielfältig wie sie aufregend ist. Wohl kaum eine andere Region der Welt hat unterschiedlichere Musik hervorgebracht – sowohl lebhafte als auch verträumte Stile gibt es, sowohl temperamentvolle als auch ruhige Musikrichtungen. In den nördlichen Teilen Mexikos spielt man die ländliche Conjunto-Musik, anderswo Ranchera; in Kuba tanzt man zur ausgetüftelteren Habanera, in Uruguay liebt man den Tango, in Kolumbien tanzt man Cumbia und Vallenato. </p>
<h2>Musik</h2>
<p>Das einzige, was die vielen Arten der lateinamerikanischen Musik gemeinsam zu haben scheinen, ist die spanische Sprache – oder zumindest das Portugiesische, das dem Spanischen sehr nahe liegt. Doch wer behauptet, in der Folklore Lateinamerikas liege die wahre Seele dieses Kontinents – der hat wahrscheinlich sogar recht. Die modernere Variante der lateinamerikanischen Rhythmen findet heutzutage in Form von Pop und Rock ihren Weg in alle Welt, beeinflusst Künstler und Musiker überall und treibt Discobesucher jeder Nationalität auf die Tanzfläche. Wer die lateinamerikanische Musik hört, der kann sich einem Quäntchen der dazugehörigen Mentalität eben nicht verwehren. </p>
<p>Foto: thobo &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Hispanos: Heute schon die größte Minderheit Amerikas</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 15:24:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Müssen wir die Vereinigten Staaten Amerikas bald die Vereinigten Staaten der Hispanos nennen? Denn die USA, die sich schon immer als Schmelztiegel der Kulturen verstehen, haben sich in den letzten Jahrzehnten immer spanischer eingefärbt. Seit 2003 gelten die Hispanos als die größte Minderheit in den Staaten, doch dabei wird es nicht bleiben. Die Hispanos Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/argentinien_menschen.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/argentinien_menschen-300x200.jpg" alt="" title="Kinderarmut, chris74 - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-11" /></a><strong>Müssen wir die Vereinigten Staaten Amerikas bald die Vereinigten Staaten der Hispanos nennen? Denn die USA, die sich schon immer als Schmelztiegel der Kulturen verstehen, haben sich in den letzten Jahrzehnten immer spanischer eingefärbt. Seit 2003 gelten die Hispanos als die größte Minderheit in den Staaten, doch dabei wird es nicht bleiben.</strong><span id="more-10"></span></p>
<h2>Die Hispanos</h2>
<p>Schon jetzt machen die Hispanos in einigen Teilen der südwestlichen Staaten die Mehrheit der Bevölkerung aus – vor allem in New Mexico und Kalifornien. Doch auch gesehen auf die gesamte Größe Amerikas wächst der kulturelle und auch politische Einfluss der Hispanos: Da ihre Bevölkerungsgruppe auffällig schnell wächst, schneller als andere Bevölkerungsgruppen, stellen sie ein steigendes Wählerpotential dar, um das die Politik sich immer stärker bemüht und bemühen muss. Darüber hinaus haben sich die Hispanos vor allen Dingen in den großen Staaten angesiedelt wie zum Beispiel Texas, Kalifornien oder Florida, die bei den Präsidentschaftswahlen einen Großteil der Wahlmänner stellen – und auf diese Weise maßgeblich mit beeinflussen, wie die Wahl ausgeht. In vielen Bundesstaaten halten sich die beiden großen Parteien darüber hinaus die Waage, was Wählerstimmen angeht. In diesen sogenannten Swing States können die großen Bevölkerungsanteile der Hispanos den Ausschlag darüber geben, wer gewählt wird. </p>
<h2>Die Bevölkerung</h2>
<p>Die Hispanos werden jedoch nicht nur politisch zu einem immer einflussreicheren Faktor. Auch kulturell bestimmen sie schon lange das öffentliche Gesicht Amerikas. Da der Begriff „Hispano“ alle Einwohner mit spanischer oder hispanoamerikanischer Herkunft umfasst, haben die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren einen immer spanischeren Geschmack erhalten. Und dieser Prozess findet in einer rapiden Geschwindigkeit statt: 1950 lebten nur rund vier Millionen Hispanos in den USA. Zwanzig Jahre später waren es schon neun Millionen – 1980 dann fünfzehn. Anfang des Jahrtausends war die Zahl der Hispanos, die in den Vereinigten Staaten von Amerika leben, auf sage und schreibe 45 Millionen angestiegen. Damit machen die Hispanos immerhin 13,4 Prozent der Gesamtbevölkerung der USA aus. Experten gehen davon aus, dass in den kommenden vierzig Jahren der Anteil der Hispanos an der Gesamtbevölkerung sogar auf 25 Prozent steigen wird.</p>
<h2>Untergruppen</h2>
<p>Die Hispanos lassen sich generell in verschiedene Untergruppen aufteilen. So bilden die Mexican Americans die größte Gruppe und werden deshalb gemeinhin als Hispanos bezeichnet. Puertoricaner und Kubaner, Dominikaner und Einwanderer aus anderen Ländern Lateinamerikas allerdings werden ebenso unter diesen Begriff zusammengefasst. Da sich so die Interessen der Hispanos gegenüber denen der Mehrheit der nicht-hispanischen Bevölkerung einfacher vertreten lassen, gibt es unter den Hispanos allerdings einen Trend zur Identifikation mit der Gesamtgruppe der Hispanics. Auch die Regierung macht Schritte auf die Hispanos zu: In weiten Teilen Amerikas wird bereits zweisprachiger Unterricht gefördert, und in der Regel erhalten lateinamerikanische Einwanderer relativ leicht die Staatsbürgerschaft. Darüber hinaus sind in den letzten Jahren viele Schritte unternommen worden, die dazu führen sollen, die medizinische Versorgung und auch die Arbeitsbedingungen der sozial schwächer gestellten Hispanos zu verbessern. Vor allen Dingen die Angleichung der sozialen Positionierung der Hispanos und der nicht-hispanischen Bevölkerung muss angeglichen werden. Auch die Diskriminierung wird von Seiten der Politik und der Gesellschaft bekämpft. </p>
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		<title>Länder Lateinamerikas: Schön, aber nicht schönzureden</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 17:31:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Länder Lateinamerikas üben nach wie vor einen ungemeinen Reiz auf die Europäer aus. Nicht umsonst erleben die lateinamerikanischen Studien an den Universitäten hierzulande einen enormen Aufschwung, was die Einschreibungszahlen betrifft. Auch dafür, Spanisch statt etwa Französisch oder andere Sprachen zu erlernen, entscheiden sich immer mehr junge Leute. Und das ist kein Wunder. Die Bevölkerung [...]]]></description>
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<h2>Die Bevölkerung</h2>
<p>Ungefähr 350 Millionen Menschen weltweit haben Spanisch als Muttersprache, über 500 Millionen werden es gar, wenn man jene mitzählt, deren zweite Sprache Spanisch ist. Südlich der USA beginnt auf dem amerikanischen Kontinent Lateinamerika. Mexiko und die Karibik, aber auch Südamerika gehören dazu. Allerdings werden die englischsprachigen Länder in Südamerika aus dieser Definition häufig ausgeschlossen. Vor den Grenzen der amerikanischen Weltmacht beginnt das Abenteuer: Die Länder Lateinamerikas umgibt eine zauberhafte Aura der Freiheit, der Emotionen und der wilden Schönheit. Atemberaubende Landschaften, eine ganz andere Mentalität und Genüsse für Auge und Gaumen locken Menschen auf der ganzen Welt auf ausgedehnte Reisen nach Peru, Ecuador oder Chile.</p>
<h2>Die vielfältigen Länder</h2>
<p>Die Länder Lateinamerikas sind von einer ungeheuren geografischen Vielfalt geprägt: Regenwald und Gebirge wie etwa die Anden, der Amazonas als der größte Fluss der Erde, lange Sandstrände und aufregende Metropolen kann man dort besuchen. Doch wer sich für die Geschichte und insbesondere alte Kulturen interessiert, der wird hier auf seine Kosten kommen: Inkas und Mayas, aber auch die Grausamkeit der europäischen Konquistadoren inspirierten schon viele Romane und Filme. Kulturelle Events wie der Karneval in Rio de Janeiro locken ebenso mit ihren Reizen.</p>
<h2>Die Mentalität</h2>
<p>Dich wer die Länder Lateinamerikas besucht, der muss sich auf einiges gefasst machen. Vor allem für die distanzierten Deutschen könnte die Mentalität dort anfangs irritierend wirken – ist das der Fall, so gilt: Augen zu und durch oder – das Preußentum ablegen und sich darauf einlassen. Lateinamerikaner nämlich halten beispielsweise in einem Gespräch einen sehr viel geringeren Körperabstand zum Gesprächspartner. Auch die Pünktlichkeit lässt nach deutschen Kriterien zu wünschen übrig – die Lateinamerikaner nehmen viele Dinge eben lässiger. Wer sich anpasst, der wird feststellen, dass das Leben so um einiges gemütlicher wird. Kleiner Tipp: Wer auf Pünktlichkeit besteht, sollte bei der Verabredung „American Time“ ausmachen – das nämlich ist für viele Bewohner der Länder Lateinamerikas das Stichwort, so pünktlich wie möglich aufzukreuzen.</p>
<h2>Brasilien und Mexico</h2>
<p>Die größten Volkswirtschaften unter den Ländern Lateinamerikas sind Brasilien und Mexico. Generell aber stellt man in den letzten Jahren fest, dass es in Lateinamerika zu einem anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum gekommen ist. Weltweit sind Rohstoffe, die in den Ländern Lateinamerikas abgebaut werden, gefragt – darüber hinaus ist es vielen Ländern Lateinamerikas gelungen, Schritt für Schritt die Auslandsverschuldung zu verringern. Deshalb entwickelt sich Lateinamerika für viele Länder in der Welt in den letzten Jahren zu einem immer attraktiveren wirtschaftlichen Partner. Dennoch kann man die Realität nicht schön reden: Die Lücke zwischen Arm und Reich ist in den Ländern Lateinamerikas immer noch gewaltig. Unzählige Menschen leben in menschenunwürdigen Verhältnissen, die Hilfsorganisationen weltweit immer wieder zu Sorge veranlassen. Auch die gesundheitliche Versorgung in ländlichen Regionen wird immer wieder bemängelt. Malaria übertragende Mücken und verschmutztes Wasser werden dort regelmäßig zum Problem. </p>
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		<title>Lateinamerika: Die Küche der Vielfalt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 19:46:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren bestimmten vor allen Dingen die asiatische Fusion Cuisine und die spanische Welle die Menüs der größten Küchenchefs der Welt. Doch seit kurzem sind die Augen und Appetite vor allem auf eine Region gerichtet: Lateinamerika. Immer stärker fließen lateinamerikanische Noten in Sachen Gewürze und Zutaten in die hohe Kunst des Kochens ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/empanadas.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/empanadas-300x275.jpg" alt="" title="tapas, sil007 - Fotolia" width="300" height="275" class="alignleft size-medium wp-image-23" /></a><strong>In den letzten Jahren bestimmten vor allen Dingen die asiatische Fusion Cuisine und die spanische Welle die Menüs der größten Küchenchefs der Welt. Doch seit kurzem sind die Augen und Appetite vor allem auf eine Region gerichtet: Lateinamerika. Immer stärker fließen lateinamerikanische Noten in Sachen Gewürze und Zutaten in die hohe Kunst des Kochens ein. </strong><span id="more-22"></span></p>
<h2>Die Zutaten</h2>
<p>Das ist kein Wunder: Die lateinamerikanische Küche hat ein breites Sortiment an einzigartigen Speisen zu bieten. Im Zentrum der Produktauswahl stehen ähnlich wie bei der spanischen Küche auch bei der lateinamerikanischen Küche Fisch und Meeresfrüchte, die zu unzähligen äußerst schmackhaften Gerichten verarbeitet werden. Als Gemüse werden häufig Kartoffeln, aber auch Hülsenfrüchte wie Couscous, Qinua und Bulgur serviert. Diese Gemüse werden mit Vorliebe auch zu Eintopfgerichten aller Art verarbeitet. Neben diesen wenigen Gemeinsamkeiten lässt sich jedoch generell über die lateinamerikanische Küche nur sagen, dass sie regional äußerst unterschiedlich ausfällt. Lateinamerika ist schließlich groß – da ist es kein Wunder, dass die Esskulturen von Argentinien und Chile, Brasilien und Paraguay ganz verschieden sind. </p>
<h2>Einflüsse auf die lateinamerikanische Küche</h2>
<p>Darüber hinaus machen sich die Einflüsse der Kolonialmacht Spanien und andere europäische Einflüsse, die historisch bedingt sind, bis heute bemerkbar: In Brasilien waren es die portugiesischen Eroberer, die die dortige Küche maßgeblich geprägt haben, in Argentinien lassen sich italienische Akzente feststellen – hier isst man neben Mais und Rinderfleisch auch überaus gerne Pizza. Nach Mexiko brachten die spanischen Kolonialherren eine Vorliebe für Rinderfleisch und Reis. Der Mais hat überhaupt eine wichtige Stellung in der lateinamerikanischen Küche: Er wurde von den Inka als heilig verehrt. Deshalb finden sich in Lateinamerika so viele Gerichte, in denen Mais ein zentraler Bestandteil ist. In den Andenländern waren alle frühen Hochkulturen Maiskulturen. Doch auch die Kartoffel war ihnen bereits bekannt. Diese historische Zutat wird heute in der ganzen Welt verwendet, vor allem in Deutschland findet sie großen Anklang. Was dagegen wahrscheinlich weniger auf Zuspruch stoßen wird, ist die Verwendung von Meerschweinchen als Eiweißlieferant: Was hierzulande als geliebtes Haustier bekannt ist, wird in den Anden gebraten und gekocht. Doch die lange Liste der anderen Spezialitäten beruhigt: Wer hierher reist, ist nicht dazu gezwungen, Meerschwein zu probieren.</p>
<h2>Die brasilianische Küche</h2>
<p>In Brasilien hat die Küche ganz andere Höhepunkte erreicht. Vor allen Dingen mit saftigem Rindfleisch können die brasilianischen Köche punkten. Daneben hat besonders die Feijoada besonderen Ruhm erlangt: Dieses Gericht wird vor allem an Samstagen serviert. Das deftige Essen wurde früher den Sklaven gereicht, steht jedoch heute auch in Sterne-Restaurants auf der Speisekarte. Die Kalorienbombe setzt sich zusammen aus schwarzen Bohnen, Bratwurststücke, Scheiben dicken Rindfleischs, Orangen, Reis und Kohl – ein Essen also, zu dem gern große Mengen Bier und Zuckerrohrschnaps konsumiert werden. Ein besonderer Höhepunkt in Brasilien sind übrigens, wenn die Herstellung auch in Sachen Komplexität von so ziemlich jedem anderen Essen überragt wird, die Fruchtsäfte – dank des günstigen Klimas wachsen in Brasilien Unmengen an tropischen Früchten von feinster Qualität, und in fast jeder Straße befindet sich ein Saftladen, in dem man sich frische Früchte aussuchen und zusammenmixen lassen kann. Das ist die ideale Erfrischung für die heißen Nachmittage Lateinamerikas. </p>
<p>Foto: sil007 &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Lateinamerikanische Tänze: Schwungvoller Tanz der Heißblütigen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 14:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lateinamerikaner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von den Menschen aus Lateinamerika weiß man vor allem eins: Sie sind leidenschaftlich und emotional – Eigenschaften, die sich auch in ihrer Kultur in jedem Aspekt niederschlagen. So sind lateinamerikanische Tänze etwas für echte Heißblüter. Lateinamerikanische Tänze Im Tänzerjargon allerdings ist der Begriff der lateinamerikanischen Tänze ein feststehender Sammelbegriff. Wer unter professionellen Tänzern und echten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Tanzende-Brasilianerin.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.latinapac.com/wp-content/uploads/2011/01/Tanzende-Brasilianerin-300x199.jpg" alt="" title="Brazilian women dancing, Fotolia" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-31" /></a><strong>Von den Menschen aus Lateinamerika weiß man vor allem eins: Sie sind leidenschaftlich und emotional – Eigenschaften, die sich auch in ihrer Kultur in jedem Aspekt niederschlagen. So sind lateinamerikanische Tänze etwas für echte Heißblüter.</strong><span id="more-30"></span></p>
<h2>Lateinamerikanische Tänze</h2>
<p>Im Tänzerjargon allerdings ist der Begriff der lateinamerikanischen Tänze ein feststehender Sammelbegriff. Wer unter professionellen Tänzern und echten Kennern und Könnern von lateinamerikanischen Tänzen spricht, der meint in der Regel Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und den Jive. Die geografische Zugehörigkeit des Herkunftslandes dieser Tänze zu Lateinamerika ist bei dieser Bezeichnung nicht ausschlaggebend. Tatsächlich stammen sogar nur drei der fünf offiziellen lateinamerikanischen Tänze aus Lateinamerika – der Cha-Cha, der Samba und die Rumba. Der Jive dagegen stammt aus Nordamerika, und der Paso Doble kommt aus Spanien und Frankreich. Die fünf Tänze werden stattdessen deshalb unter dem Schlagwort lateinamerikanische Tänze zusammengefasst, da sich ihre technischen Elemente stark ähneln. </p>
<h2>Tanzregeln</h2>
<p>Die Tanzpartner stehen bei den lateinamerikanischen Tänzen in der Regel weit auseinander – im Gegensatz zu den Standardtänzen, die sehr eng getanzt werden. Ein weiteres Merkmal ist die Separierung von Ober- und Unterkörper, Armen und Beinen – das heißt, die Glieder bewegen sich unabhängig voneinander. Deutliche Hüftbewegungen, schnelle Drehungen und schwungvolle Schritte sind weitere Merkmale der sogenannten lateinamerikanischen Tänze. Tänze, die aus Lateinamerika stammen, aber nicht unter die Definition des Tänzerjargons fallen, gibt es allerdings zuhauf. Sie werden dann als Gesellschaftstänze oder Modetänze bezeichnet. Die bekanntesten in dieser Liste sind wohl Salsa und Tango.</p>
<h2>Tango</h2>
<p>Der Tango wird seit 2009 sogar auf der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit geführt – und ist damit Kulturerbe. Der aus Argentinien stammende Tanzt hat eine lange Geschichte und erfreut sich nicht nur in seinem Heimatland der allergrößten Beliebtheit bei Profi- und Amateurtänzern. Ein wichtiger Einfluss bei der Entstehung des Tango war die Candombe der Kreolen, bei der es sich ursprünglich um eine Tanzpantomime handelte. Als weiterer wichtiger Einfluss wird die Habanera gezählt, die gelegentlich deshalb auch als Tango Americano bezeichnet wird. Sie entstand auf Kuba und erreichte später in Spanien große Berühmtheit. Im Kern handelt es sich beim Tango um einen Tanz der Improvisation, was seinen besonderen Reiz ausmacht. Es gibt eine Reihe von Elementen, aus denen die Tänzer wählen können – so wird jeder Tanz ein individuelles Kunstwerk zwischen zwei Menschen. Nur bei Bühnenchoreographien sind einzelne Schritte und Tanzelemente genau festgelegt. </p>
<h2>Salsa</h2>
<p>Auch der Salsa-Tanz entstand aus einer Verbindung zwischen afrokaribischer und europäischer Tanzstile. Die Ursprünge des Salsa lassen sich im englischen Contredanse finden, bei denen sich das Paar der Tänzer in vielen Figuren in einer ähnlichen Positionen zueinander wiederfindet wie bei den klassischen Gesellschaftstänzen. Über die Kolonialherren kam diese Form des Tanzes in die Karibik, wo sie von den Sklaven mit Einflüssen aus ihrer eigenen Tradition versehen wurde. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts gelangte der Salsa-Tanz besonders in New York eine bis dahin nicht gekannte Beliebtheit, was darin resultierte, dass sich verschiedene, für Amerika spezifische Salsa-Stile herausbildeten. Dazu zählt zum Beispiel der New York Style, der eine Verschmelzung zwischen puertoricanischem und kubanischem Tanz ist. </p>
<p>Foto: Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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